TwoPoints.Net | LYNTALKS 2012
graphic design, food, photography, barcelona,
23654
single,single-portfolio_page,postid-23654,ajax_fade,page_not_loaded,,select-theme-ver-1.7.1,wpb-js-composer js-comp-ver-4.3.4,vc_responsive
LYNSignageSW
Vorschlag für ein Leitsystem.

LYNtalks ist eine Vortragsreihe in Aarhus und Kopenhagen, die von LYNfabrikken organisiert wird. Der Name LYNfabrikken war der Ausgangspunkt für die Visuelle Identität. Lyn Fabrikken ist dänisch und steht für Blitzfabrik. Wir gestalteten eine Reihe von visuellen Elementen die unterschiedlich zusammengesetzt werden können und sich so jedem Format anpassen

 

Kunde: LYNfabrikken
Jahr: 2012
TPN_LYNtalks2012_01
TPN_LYNtalks2012_02
Es gab zwei Doppelvorträge. Um ein Event von dem anderen zu unterscheiden wechselten wir die Farbe und Form der Blitzfabrik.
TPN_LYNtalks2012
Das Programm wurde auf die Rückseite des Posters gedruckt und mit einem Schnitt in der Mitte war es blätterbar wie eine normale Broschüre. Der Vorteil, Poster und Programm zusammenzudrucken war, A) wir konnten das Poster mit Pantonefarben drucken. Da LYNfabrikken nur ein paar Poster für die Promotion brauchte, hätten wir digital drucken müssen. B) jeder Besucher der ein Programm bekam, bekam auch ein Poster!

Mehr über das Projekt in einem Interview das LYNfabrikken mit uns führte.

 

Die diesjährige Ausgabe der LYNtalks fängt bald an und wir freuen uns sehr endlich die fantastischen Poster und Programme zeigen zu dürfen die das Barceloneser Grafik-Design Büro TwoPoints.Net für uns gestaltete. Wir lernten Lupi und Martin bei ihrem Vortrag auf dem Kongress WE LOVE GRAPHIC DESIGN im letzten Jahr kennen und wollten seitdem mit ihnen zusammenarbeiten. Wir wissen das aussergewöhnliche Dinge in ihren kreativen Köpfen vorgehen und wollten ihnen deshalb ein paar Fragen zu dem LYNtalks Projekt stellen. Nach welcher Methode geht ihr vor wenn ihr ein Projekt macht, wie das von LYNtalks? Was inspiriert euch und woher kommen die Ideen? Habt ihr Skizzenbücher voll mit Ideen, die ihr hervorholt, wenn ihr ein Projekt bekommt oder fangt ihr immer von Null an?

 

Von jedem ein bisschen. Wir würden nicht das machen, was wir machen, wenn wir nicht erlebt hätten, was wir erlebt haben. Wir hören nie auf zu lernen und wenn wir anstatt zu konsumieren, produzieren, kommt etwas von dem Gelernten wieder zum Vorschein. Der Prozess ist nichtsdestotrotz sehr wichtig für uns. Ohne das Verständnis des Kommunikationsproblems wüssten wir nicht wie wir es lösen sollten. Der Name LYNfabrikken, die Blitzfabrik, war ausschlaggebend für die Visuelle Identität von LYNtalks 2012. Wir mochten die Metapher einer Fabrik die Kreativität produziert und Menschen inspiriert. Visuelle Identitäten müssen heutzutage sehr flexibel sein. Sie müssen sich verschiedenen Formaten, Geräten, Inhalten und Konsumenten anpassen können. Wir entwickelten eine Reihe von visuellen Elementen die auf unterschiedliche Weisen zusammengesetzt werden können. Besonders interessant war das flexible Konzept in Hinsicht auf die Mobilität von LYNfabrikken. Die Zentrale ist in Aarhus, in Kopenhagen ist der Vortragsort aber immer ein anderer. Wir hätten die visuellen Elemente gerne auch als reale Objekte gebaut, aus Holz und Karton, als temporäres Leitsystem für die Vortragsorte.

 

 

Was mögt ihr insbesondere an eurer Gestaltung?

 

Wir mögen, dass das Poster und die Programme auf dem gleichen Blatt gedruckt wurden. Auf der einen Seite hat man das Poster und auf der anderen das Programm. So bekommt jeder der ein Programm hat auch ein Poster. Ursprünglich waren Poster und Programm als zwei unterschiedliche Objekte angedacht und die Poster sollten nur für die Kampagne benutzt werden, aber wie man sieht, liebt LYNfabrikken seine Fans und wollte ihnen ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk machen.

 

 

Ihr seid für eure spektakulären Farbkonzepte bekannt. Welches Konzept steckt hinter den Farben von LYNtalks?

 

Die Farbkombination von LYNtalks 2012 ist wirklich spektakulär. Wir benutztenPantonefarben um genau die Farben zu bekommen die uns vorschwebten. Wir müssen hier etwas gestehen. Die orange-rosa Farbkombination ist nicht wirklich von uns. Wir haben sie von einem T-Shirt unseres Sohnes David. Es war so eine ungewöhnliche und überraschende Farbkombination, das wir sie eines Tages benutzen mussten.