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Hawken betitelt seinen Artikel mit dem Begriff "Umwelt". Für Hawken geht es beim Design nicht darum, wie etwas aussieht, sondern was es macht. Die Schönheit des Designs erscheint erst, wenn man seine Auswirkungen auf das System erkennt. Designer sollten von der Natur, der grössten Design Schule, lernen. Sie sollten Biologie, Biomasse und Bionik studieren. Hawken schreibt: "... Wasser fliesst oder wird angesogen; sie drängt nicht und erzwingt nichts. Auch gutes Design sollte nicht erzwungen sein.".



Das New Yorker Magazin Metropolis hat uns beauftragt, eine Serie von sechs sehr interessanten Artikeln zu illustrieren. Der Schlüssel zu der richtigen Visualisierung war ein intensiver Austausch mit dem Magazin.

Metropolis deckt alle Aspekte des Designs ab, von Architektur bis zum Industrie Design. Ihre Leser sind ausschliesslich professionell tätige Designer.

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Kunde: Metropolis New York
Jahr: 2007
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In diesem Artikel beschreibt Blum seine Sicht unserer nahen Zukunft. Die Qualität der elektronischen Produkte wird in der Möglichkeit des Datenaustausches und damit der Bandbreite liegen. Damit wird die Aufgabe des Industrie Designers hauptsächlich in der Verpackung der Bandbreite bestehen. Die Anforderung an den Produkt Designer wird sein, der engen Verbindung der nicht greifbaren Welt von Bandbreite und Medien und der greifbaren Welt unserer Körper und Sinne, Form zu verleihen.




Das Jahr 2007. Sterling sieht einen Wandel in dem Konzept der Maschinen. Maschinen werden selbstformend, selbstheilend und selbstreparierend, schnell, preiswert und kabellos sein. Nach Sterling stehen wir kurz vor der Kreation von multifunktionalen Systemen, die weitaus flexibler sein werden als sie es bisher waren. Der Computer verwandelt sich in pures Internet. "Kabellos" sind nicht mehr nur Telefone und Satelliten, sondern auch unsere häuslichen und privaten Geräte werden kabellos sein. Jede Maschine wird wie eine Internetseite funktionieren. Jede Maschine wird mit einer anderen verbunden sein.



Jacobs schreibt über Schaum. Das multinationale Unternehmen Starbucks hat das Erlebnis des Kaffetrinkens durch das Hinzufügen des Milchschaumes in ein sinnliches, vielschichtiges Ereignis verwandelt. So wringt Design den letzten Tropfen Vergnügen aus der Natur.



Dieser Artikel wurde von John Hockenberry geschrieben. Sein Vater war ein bekannter Industrie Designer. John war seit jeher von dem Beruf seines Vaters fasziniert. Für ihn war sein Vater ein grosser Erfinder, mit Thomas Edison oder den Wright Brüdern vergleichbar. Obwohl John stets versuchte konkrete Beispiele für die Arbeit seines Vaters zu finden, verlor sein Beruf doch nie das Magische. John zeigte als Kind auf die Heckflossen des 1957er Cadillacs und fragte: "Papa, ist das Design?". Es ist interessant zu sehen, dass er auf dem Gebiet zu einem Experten geworden ist, welches für ihn als Kind so unverständlich, aber doch faszinierend war.



Hall fragt: "Welchem Modell sollten neue Programme folgen?". Die Industrie Design Ausbildung muss mit einem sich schnell wandelnden Markt Schritt halten und gleichzeitig eine nachhaltige, kritische Haltung zu Gesellschaft und Kultur fördern. Die Suche nach der "richtigen" Design Ausbildung orientiert sich auf der einen Seite an dem Markt und auf der anderen Seite an der Vermittlung von nachhaltigem Wissen und kritischen Ansätzen gegenüber der Welt, in der wir leben und arbeiten. Bei einem seiner Besuche an einer amerikanischen Design Schule sah Hall Studenten auf eine sehr klassische Art und Weise an den Formen eines Autos arbeiten. Für Hall stellte dies den grössten Anachronismus und Widerspruch zu dem heutigen Markt dar. Dieser verlangt kein objektorientiertes, sondern ein systemorientiertes Denken. Es ist das System, welches zeitgemässe Produkte entstehen lässt.
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