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Zum Artwork. Unsere Arbeit ist eine subjektive Rekonstruktion Barcelonas. Eine stilisierte Illustration der Berge im Nordwesten, des Mittelmeeres im Südosten, der lebendigen Altstadt und des auf dem Reißbrett geplanten Eixamples und seinem Berufsverkehr.

Nach dem japanischen Stadtführer A New City Guide, beauftragte uns auch deutsche Design Magazin Page, das Unmögliche möglich zu machen: Das Beste von Barcelona mit nur 4000 Zeichen zusammenzuschreiben. Wir werden mit Sicherheit unsere Tipps bald erweitern müssen.

Außer uns haben Container Plus aus London, Martin Svoboda von Funkfu aus Prag, Kerstin Lindermeier von Univers Poetique aus Paris, Andy Simionato von This Is A Magazine aus Mailand, Musa Collective aus Lissabon und Erik Kessels von Kesselskramer in Amsterdam über ihre Städte berichtet.

Das ist toll, das nervt. Barcelona ist eine Großstadt mit allen Vor- und Nachteilen, aber ihr Stadtkern überschaubar. Wir haben in Laufweite Büro, Kindergarten, Stadtpark, Meer, Museen und Galerien, Restaurants, Cafés und Geschäfte. Viel Lebensqualität bringt auch die spanische Kultur der Mittagsmenüs, für die man die Arbeit für zwei Stunden unterbricht. Das baut Stress ab, ist gesund und man kommt unter Menschen.
Kreativste Stadtteile. Außer in der Ciutat Vella (Altstadt) findet man Galerien, Designbüros und Ateliers in Eixample, Gracia, Montjuïc oder Poblenou, aber da sollte man wissen, wo man hin möchte, um nicht umherzuirren. Wir empfehlen jedem, der nach Barcelona kommt, sich viel Zeit für die Altstadt zu nehmen und sich einfach treiben zu lassen. Hier gibt es viel zu entdecken. Junge Modedesigner die kleine Läden eröffnen. Galerien die zu beliebten Bars werden. Cafés und Restaurants die sich in Konzerträume verwandeln.
Kreativ-Events. Der Collegi Oficial Disseny Gràfic Catalunya ist der einzige offizielle Berufsverband für Grafik Designer. Er organisiert Events und Workshops rund um den Schutz und der Ausbildung der Grafik Designer. Das Barcelona Centre de Disseny hingegen, widmet seine Veranstaltungen auch den anderen Disziplinen des Designs. Ebenso beim adg-fad, dem spanischen Art Directors Club, der die Premios Laus vergibt und in einem alten Kloster gegenüber des MACBA, dem Museum für zeitgenössische Kunst, beheimatet ist.
Shoppen. In Barcelona gibt es viele Schokoladenköche – der beste ist Oriol Balaguer, der jahrelang mit Ferran Adrià im berühmten el Bulli gearbeitet hat. Jede Praline ist ein Erlebnis und toll auch als Mitbringsel, denn so etwas gibt es in Deutschland nicht. Süßigkeiten findet man auch in den bunten Xocoa-Shops, bei Demasié, Papabubble oder Happy Pills. Edles Olivenöl präsentiert Oro Líquido – zu deutsch Flüssiges Gold. Interessantes für Kinder findet man in dem von Keiichi Saro gestalteten Shop Imaginarium. Fantastik ist eine Art Bazar für
Kurioses – wir haben dort gerade ein wunderschön illustriertes Steckmobile aus Russland gekauft. Zeitschriften gibt es bei Free Time an der Rambla 114, Design- und Kunstbücher bei Loring Art oder bei Ras, der Ladengalerie des Architektur- und Designbuchverlages Actar in der Nähe des MACBA.
Museen und Galerien. Bekannt ist Iguapop, eine Galerie für junge Künstler, die auch unseren Freund Boris Hoppek vertritt und sehr erfolgreich Arbeiten verkauft. Eher ein Geheimtipp ist Miscelänea im Raval-Viertel, wo es Kunst- und Designausstellungen, kleine Konzerte, audiovisuelle Events, einen Shop und eine Bar gibt. Nicht zu vergessen natürlich auch der Rojo Artspace des international renommierten Magazins.
Cafes, Restaurants, Bars und Clubs. Erwähnt sei hier nur das ökologisch-vegetarische Café Cerería an der Baixada de Sant Miquel mit seinem bunten Interieur, das ganz in weißem New-Antique-Stil gehaltene Restaurant La Polpa sowie die Bar Pilé 43, die mit Second-Hand-Ware engerichtet ist und wo man inklusive Gläser alles kaufen kann, so dass sich die Einrichtung ständig ändert. Viele weitere Tipps in unserer Online-Linkliste.
Hotels. Kürzlich haben wir das Designerduo Antoine + Manuel aus Paris in der Casa Camper untergebracht. Sie fanden das Hotel sehr interessant gestaltet, nur das Badezimmer zu klein...

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